:: MOTORRADTOUR |  25.05.2007


8. Internationale Motorradrundfahrt der Polizeien im Dreiländereck

Rekordbeteiligung – Gemütlicher Abschluss

BITBURG / ST.VITH. Es war die achte Auflage und es kamen so viele wie noch nie. Unter Federführung der IPA Verbindungsstelle Bitburg-Prüm fand die diesjährige Internationale Motorradtour im Dreiländereck Deutschland, Belgien und Luxemburg statt. In Vorbereitung und Durchführung wurde das Team um Verbindungsstellenleiter Harry Weber und der Polizeiinspektion Bitburg von den IPA-Freunden der Police Grand Ducale Luxembourg, der Police Federale Belgien sowie der Bundespolizeiinspektion Trier unterstützt.

„Die Vorbereitungen haben sich wieder einmal gelohnt. Wir sind mit einer Rekordbeteiligung von 242 Teilnehmern gestartet. Das war einmal mehr ein imposantes Bild und ein gelungenes Treffen von Polizeiangehörigen aus drei Ländern. Hiermit konnten wir den internationalen Gedanken unserer Organisation mit Leben füllen.

Anders als in den Vorjahren fand der offizielle Start 2007 nicht in Bitburg, sondern im belgischen St.Vith statt. Dort hatten die belgischen Kollegen und deren Ehefrauen in den Räumen der Feuerwehr ein deftiges Bikerfrühstück hergerichtet. Gut gestärkt für die rund 300 Kilometer lange Tour wurden wir vom belgischen Kollegen Eric Wagner begrüßt. Der hatte auch erste und wichtige Informationen rund um Fahrt parat. Nach den Grußworten des stellvertretenden Polizeipräsidenten von Trier, Herrn Dieter Frank, sorgte der Polizeipfarrer Dr. Dillschneider noch für den besinnlichen Teil des Tages und startete nach der Motorradsegnung die Tour.

Der erste Abschnitt führte uns über rund hundert Kilometer durch das Nachbarland Belgien von St. Vith aus in Richtung Westen. Gegen Mittag haben wir dort die Stadt Hotton erreichten. Hier machten wir Mittagsrast bei Gulasch und Nudeln. Die Besichtigung der sehenswerten Höhlen und Grotten von Hotton beendeten die erste Etappe der Tour.

Die zweite Tageshälfte führte uns dann über Houffalize, Troisvierges in den südlichen Teil von Luxemburg. Da auch unsere Motorräder vorzugsweise und gefühlt auch besser mit dem preisgünstigen luxemburgischen Benzin laufen, wurde dort eine Tankpause eingelegt. Dabei entstanden beachtliche Bilder entstehen, als mehr als 200 Biker eine Tankstelle „überfallen“ und den übrigen Betrieb für eine gute halbe Stunde lahm legen. Über Dasburg, Daleiden, Neuerburg und Sinspelt auf deutscher Seite ging es dann ohne Stopp auf unser Tagesziel, den Sonnenhof bei Bitburg zu. Unterwegs, im Bereich Karlshausen, durchfuhren wir zwar ein Regengebiet, doch selbst sind wir auch bei dieser Tour nicht von oben nass geworden. Erst als wir längst trocken auf dem Sonnenhof angekommen waren, begrüßte uns ein Gewitter mit Blitzen und tollem Wetterleuchten.

Bei Schinken vom Grill und kühlen Getränken konnte der Abend dann ausklingen. Viele nutzten diese Gelegenheit für Gespräche und das Kennenlernen neuer Teilnehmern. Einige mitfahrende Damen klagten aufgrund der langen Fahrt über leichte Beschwerden im Sitzbereich. Aufgrund der guten Stimmung während und nach der Fahrt waren diese Angelegenheiten jedoch schnell vergessen.

An der 8. Internationalen Motorradtour haben im Jahr 2007 Polizeibeamte aus Luxemburg und Belgien, aus den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Nordrhein Westfalen, Hessen und dem Saarland. Auch konnten wir wiederum eine große Gruppe des Bundeskriminalamtes begrüßen. Ergänzt wurde unser Tross von Abordnungen der Bundespolizei, der amerikanischen Streitkräfte, von befreundeten Diensten wie Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz und THW. „Wir freuen uns in jedem Jahr neu über den großen Anklang, den unsere Motorradtour findet. Sie erfordert viel Vorbereitung. Hier werden wir aber gut unterstützt. Richtig zufrieden sind wir als Veranstalter, wenn die Tour ohne Unfälle und nennenswerte Vorkommnisse beendet werden kann“, sagte Harry Weber. So vereinfacht der persönliche Kontakt über das gemeinsame Hobby auch die alltägliche, dienstliche Zusammenarbeiten. Ein weiterer Beitrag der nationaler und internationalen Partnerschaft wurde mit Leben erfüllt.

Für diejenigen, die gerne Statistiken führen, sei gesagt: Es waren rund 40 Helferinnen und Helfer notwendig, die die Tour fest im Griff hatten. Dazu zählten Notarzt, Tourleitung, Kradbegleitung, DRK, ADAC, Köche, Essensausgabe und Abschlepper. Verzehrt wurden bei 280 Mittagessen 185 Kilogramm Schweineschinken, 80 Kilogramm Bratkartoffeln, fünf Kilogramm Gewürze und 500 belegte Brötchen. Dazu wurden rund 70 Kilogramm Gas gebraucht. /Harry Weber /rh

  • Fotos der Motorradtour 2007

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