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:: MEHRTAGESFAHRT PARIS | 16.09. bis 19.09.2004 |
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Keine Stadt der Welt ist so oft besungen worden wie die Metropole an der Seine. Nur wenige Hauptstädte der Welt können für sich in Anspruch nehmen, über Jahrhunderte sowohl geistiges als auch politisches Zentrum gewesen zu sein. Kaum einem Menschen gelingt es, sich dem Flair dieser Stadt zu entziehen. Das Herz von Paris sind die feudalen Boulevards, die großzügigen Plätze und Parks und die monumentalen Gebäude. Der Puls der Zeit schlägt in den Bistros, Cafe’s, Boutiquen und Luxusgeschäften. Paris hat schon immer eine starke Anziehungskraft auf Künstler, Verliebte, Studenten, Mode- interessierte und Touristen ausgeübt. So auch auf uns. Nachdem wir unser Hotel, ein Haus der Kette Campanile im Stadtteil Bobigny, bezogen hatten, stand der Eroberung der Stadt nichts mehr im Wege. Unser ständiger Begleiter, der französische Kollege Jean Jourdan, sprach leider kein Deutsch, hatte aber dafür gesorgt, dass jeden Tag ein Übersetzer zur Verfügung stand. Wäre eigentlich nicht nötig gewesen, hatten wir doch, ohne es zu wissen, mit Marie-Claire jemand an Bord, der uns gekonnt durch die Sprachbarrieren steuerte. Die Tage in Paris vergingen dann wie im Flug. Der Empfang im Büro der IPA Paris, die Bootsfahrt auf der Seine mit dem einmalig beleuchteten Eiffelturm, die Besichtigung von Schloss Versailles, der Besuch des Flohmarktes am Porte de Clingnancourt, Montmartre, Place de Tertre, um nur einige Höhepunkte zu nennen, hinterließen bleibende Eindrücke. Überhaupt keine Rücksicht haben die franz. Begleiter auf unser Gewicht genommen. Mittags und abends wurde uns gezeigt, dass ein französisches Essen immer mindestens aus Vorspeise, Hauptgericht, Dessert und Wein besteht. So erinnern wir uns gerne an das Lokal La Flottille im Schlosspark von Versailles, an das Restaurant La Terasse im Viertel von Montmartre und den urigen Keller auf der Insel St. Louis. Unvergessen wird vielen auch das Diner spectacle im Restaurant La Bonne Franquette bleiben. Alles Lokale, die wir ohne die kundige Vorbereitung unserer Begleiter nicht aufgesucht oder gefunden hätten. Als wir am Sonntagabend wieder in Bitburg eintrafen, waren wir uns sicher, dass Paris auch uns auf vielfältige Weise gefangen genommen hatte. Einig waren wir uns, dass wir zurückkehren würden. /Harry Weber
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